Trockene Augen – Ursachen, Symptome und die richtige Pflege

Von Onno Müller
· 3 Min. Lesezeit

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Fast jeder kennt das unangenehme Gefühl von trockenen, gereizten oder brennenden Augen. Besonders lange Bildschirmarbeit, trockene Heizungsluft oder das Tragen von Kontaktlinsen können dazu führen, dass die Augen nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege und einigen einfachen Maßnahmen lassen sich die Beschwerden häufig deutlich lindern.

Woran erkennt man trockene Augen?

Trockene Augen entstehen, wenn der Tränenfilm das Auge nicht mehr ausreichend schützt oder sich zu schnell verflüchtigt. Der Tränenfilm sorgt dafür, dass die Augenoberfläche glatt, sauber und gut befeuchtet bleibt. Ist dieses empfindliche Gleichgewicht gestört, können verschiedene Beschwerden auftreten.

Typische Symptome sind:

  • Brennende oder juckende Augen
  • Fremdkörpergefühl („Sandkorngefühl“)
  • Gerötete Augen
  • Verschwommenes Sehen, das sich durch Blinzeln verbessert
  • Lichtempfindlichkeit
  • Müde oder schwere Augen
  • Tränende Augen als Reaktion auf die Reizung

Gerade das verstärkte Tränen wird häufig missverstanden. Obwohl das Auge scheinbar zu viel Tränenflüssigkeit produziert, fehlt es oft an einer stabilen Schutzschicht, die die Feuchtigkeit gleichmäßig auf der Augenoberfläche hält.

Häufige Ursachen

Trockene Augen können viele Auslöser haben. Besonders häufig spielen alltägliche Belastungen eine Rolle:

  • Lange Bildschirmarbeit mit seltenerem Blinzeln
  • Klimaanlagen oder trockene Heizungsluft
  • Wind und Zugluft
  • Kontaktlinsen
  • Höheres Lebensalter
  • Hormonelle Veränderungen
  • Bestimmte Medikamente
  • Allergien

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen.

Was hilft bei trockenen Augen?

Bereits kleine Veränderungen im Alltag können eine große Wirkung haben.

Achtet darauf, regelmäßig bewusst zu blinzeln – insbesondere bei der Arbeit am Computer. Kurze Bildschirmpausen und ausreichend Flüssigkeit unterstützen die natürliche Befeuchtung der Augen zusätzlich.

Hilfreich ist die sogenannte 20-20-20-Regel: Schaut alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf einen Punkt in 20 Fuß (= ca. 6 m) Entfernung und gebt euren Augen auf diese Weise eine kurze Pause.

Bei anhaltenden Beschwerden können befeuchtende Augentropfen oder Augensprays helfen. Sie ergänzen den natürlichen Tränenfilm und sorgen für ein angenehmeres Gefühl. Je nach Ursache kommen unterschiedliche Präparate infrage. Produkte ohne Konservierungsstoffe können insbesondere für Menschen geeignet sein, die sie häufig anwenden oder Kontaktlinsen tragen.

Auch eine sorgfältige Lidrandpflege kann sinnvoll sein. Verstopfte Drüsen am Lidrand können dazu führen, dass die schützende Fettschicht des Tränenfilms fehlt und die Tränenflüssigkeit schneller verdunstet. Warme Kompressen und eine regelmäßige Reinigung der Lidränder können die Funktion dieser Drüsen unterstützen.

Wann sollte eine fachliche Beratung erfolgen?

Halten die Beschwerden über längere Zeit an oder treten sie immer wieder auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Moderne Messverfahren ermöglichen es, den Tränenfilm und die Augenoberfläche gezielt zu beurteilen.

Auch bei Brillen Babatz könnt ihr euch zum Thema trockene Augen beraten lassen. Gemeinsam können wir besprechen, welche Maßnahmen und Pflegeprodukte für eure individuelle Situation infrage kommen. Bei anhaltenden oder stärkeren Beschwerden sollte zusätzlich eine augenärztliche Untersuchung erfolgen.

Fazit

Trockene Augen sind weit verbreitet und können den Alltag deutlich beeinträchtigen. Häufig steckt jedoch keine ernsthafte Erkrankung dahinter, sondern eine Störung des natürlichen Tränenfilms. Mit der richtigen Pflege, einer bewussten Entlastung der Augen und individuell abgestimmten Produkten lassen sich die Beschwerden in vielen Fällen deutlich reduzieren.

Wenn ihr regelmäßig unter trockenen oder gereizten Augen leidet, sprecht uns gerne an. Wir beraten euch zu geeigneten Pflegeprodukten und geben euch Tipps für einen angenehmeren Alltag mit trockenen Augen.

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